Dass es heute immer noch steht und Feriengäste in seinen Gemäuern beherbergt, ist in erster Linie Herrn Kürschnermeister und Uwe Hinz
aus Bergen zu verdanken, der uns und das Haus in buchstäblich
letzter Stunde zusammen brachte und die aussichtslose Lage der Gadmundstraße 1 beendete.

Von seinem ursprünglichen Erscheinungsbild waren durch Umnutzung
und Veränderung nur noch die Südwand (zum Nachbarhaus) weitest-gehend erhalten, das heißt sowohl die durchgehenden eichenen
Fachwerkständer als auch Ausfachungen, Mauerwerk und ein erhal-
tenes Originalfenster dienten als Sanierungsgrundlage.

Die gesamte Außenhülle wurde im vorgefundenen Ist-Zustand belassen, repariert und mit einem offenen Kalkputz versehen. Die Giebeldreiecke mussten komplett erneuert werden. Als Vorlage dienten die vorgefun-
denen Fragmente der Westseite. Alle Fenster wurden nach historischem Vorbild als Kastenfenster neu gefertigt; die passende Haustür im Bergelager für historische Baustoffe entdeckt und wieder hergerichtet.
Der gesamte Außenanstrich erfolgte,
mit ökologischen Farben in auf-
wändiger Verfahrensweise.


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